Natur- und Landschaftsaufnahmen aus der Eifel

Bitburg

Bitburg bietet für eine Kleinstadt sehr viele Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel die Innenstadt mit dem Spittel-Platz, der Fußgängerzone und dem "Gäßestrepper-Brunnen", einem Wahrzeichen der Stadt, welches auf eine alte Legende (Beschreibung unten) aus dem Mittelalter zurückgeht. Auch der aufwendig gestaltete Spielplatz auf der "Schleifmühle", lehnt sich thematisch an diese Legende an. Ansonsten bietet Bitburg noch eine sehenswerte Altstadt, die Waldgebiete "Königswäldchen" und "Kolmes Höh" und das Gelände des ehemaligen US-Militärflughafens.

Etwas außerhalb der Stadt sind noch zwei weitere interessante Ausflugsziele zu finden. Zum einen wäre da das Gebiet rund um die "Albach-Mühle" und zum anderen die "Tanzlay-Schlucht", zwischen Mötsch und Hüttingen an der Kyll, durch die der Daufenbach fließt.

Die Gäßestrepper Legende

Diese Legende handelt von einer Geschichte, die angeblich im Mittelalter, genauer gesagt im Dreißigjährigen-Krieg (1618 bis 1648) stattgefunden haben soll. Damals sollen schwedische Truppen durch die Eifel marschiert sein und dabei die Stadt Bitburg für mehrere Wochen belagert haben. Die Bitburger hatten sich derweil hinter den hohen Stadtmauern ihrer Stadt verschanzt. Die Schweden warteten außerhalb der Stadtmauern darauf, dass den Einwohnern die Nahrungsmittel ausgehen würden, was schließlich auch passierte. Aber statt sich zu ergeben, hatten die Bitburger eine bessere Idee: Sie nahmen die Felle von einigen geschlachteten Ziegen (Im Bitburger Platt “Gäße”) und nähten daraus Ziegenkostüme. Einige Kinder stülpten (Im Bitburger Platt “streppen”) sich diese über und begannen so kostümiert, auf den Stadtmauern auf allen Vieren umherzulaufen. Die schwedischen Soldaten dachten nun, dass die Bitburger noch mehr als genug Nahrung hätten, da sie es noch nicht einmal nötig hätten ihre Ziegen zu schlachten. So brachen die Schweden umgehend die Belagerung der Stadt ab und zogen enttäuscht von dannen.

Schleifmühle

Die Schleifmühle ist ein Naherholungs-Gebiet am Stadtrand. Es bietet weitläufige Grünflächen mit Spazierwegen und als Highlight einen der größten, und den sicherlich schönsten Kinderspielplatz in Bitburg. Auf dem Platz befinden sich zahlreiche aufwendig gestaltete Gerätschaften, die an die oben beschriebene "Gäßestrepper-Legene" der Stadt angelehnt sind und Kinder dort zum spielen einladen. Zudem befindet sich noch ein Bolzplatz mit Toren neben dem Spielplatz.

Entenpark

Der Entenpark ist ein schöner Stadtpark in der Bitburger Innenstadt. Seinen Namen erhielt der Park aufgrund der vielen Enten, die sich in dem weitläufigen Teich in der Mitte des Parks umhertummeln. Neben den zahlreichen Sitzgelegenheiten rund um den Teich, bietet er auch noch einen Kinderspielplatz.

Kolmeshöh

Kolmeshöh ist ein beliebtes Naherholungs-Gebiet am Bitburger Stadtrand. Der Rundweg kann wenn gewünscht auch mit einer Abkürzung durch ein kleines Waldstück umrundet werden. Der Name Kolmeshöh stammt von dem anliegenden gleichnamigen Ehrenfriedhof. Dieser wurde im Jahre 1985 weltbekannt, da in diesem Jahr der damalige U.S. Präsident Ronald Reagan und der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl dem Soldatenfriedhof als Zeichen der Aussöhnung beider Staaten einen Besuch abstatteten.

Königswäldchen

Das Bitburger Königswäldchen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Sportler und Spaziergänger. Entlang des zirca drei Kilometer langen Rundwegs durch das Waldgebiet sind mehrere Installationen aufgestellt. Diese vermitteln Hintergrund- und Fachwissen über das Thema Wald. Manche der Installationen sind interaktiv gestaltet wie beispielsweise der begehbare Vogel-Bobachtungsturm. 

Albach Mühle

Das Gebiet um die Albach besteht im Wesentlichen aus zwei interessanten Orten. Zum einen wäre da die Mariagrotte. Sie befindet sich mitten in einem Waldgebiet und ist dank der rund zwei Kilometer dahinter liegenden Bitburger Teufelsschlucht (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Schlucht in Ernzen) ein beliebtes Ausflugsziel. Ein weiteres Highlight dieser Gegend ist der Wander- und Radweg entlang der Kyll der bis nach Erdorf reicht und von dort in den Kylltal Radweg übergeht.

Tanzlay

Die Tanzlay ist eine Schlucht die sich in einem Waldgebiet zwischen Mötsch und Hüttingen an der Kyll befindet. Durch sie hindurch fließt der Daufenbach. Die Schlucht kann auf zwei Wegen betreten werden: Entweder von Hüttingen, in der Nähe des Friedhofs aus (In Google Maps anzeigen), oder von einem Wanderweg im Mötscher Wald aus (In Google Maps anzeigen).